Zwei Welten? TYPO3 meets WordPress
11. October 2008 
Matt Mullenweg der Entwickler von WordPress in Berlin
„I’ve never heard about TYPO3“, gesteht Matt Mullenweg, der Entwickler von WordPress. Er kann begeistert erzählen von den Verbesserungen der nächsten WordPress-2.7-Version. Vieles davon kann TYPO3 schon lange. Doch während WordPress in Richtung Zukunft arbeitet, ist TYPO3 dabei, sie zu verschlafen. Von einem Meeting der TYPO3- mit der WordPress-Welt in Berlin.
Matt ist gerade auf einem Kurztrip in Berlin zur WebExpo2.0 und lud kurzerhand über seinen Blog alle Nerds am 9. Oktober zu einem Umtrunk in die Friedrichshainer „Dachkammer“ ein. Da sitzt er in einem Lehnstuhl klein, bescheiden, undauffällig, aber immer mit einem Lächeln zwischen den drei einzigen weiblichen Geeks – Frauen die sich für Stunden über Internet, Barcamps, Twittern und Hash Tags unterhalten. Er lächelt und lauscht. Er kommt nicht zum Verkünden, Präsentieren, sondern einfach nur zum Leute treffen. Ein BAR-Camp in jeglicher Hinsicht: Plaudern, Austauschen, Vernetzen, Nachdenken und danach Blog-Artikel schreiben.
Als ich ihm von TYPO3 zu erzählen beginne heben sich plötzlich die Köpfe ringsum interessiert in unsere Richtung, lauschten mit gespitzten Ohren über die zusammengestellten Tische hinweg. Matt hat von dem Europäer-CMS noch nie etwas gehört. Das sollte uns zu denken geben – den eigentlich könnte er viel von uns und wir viel von ihm lernen.
So beginnt das WordPress-Treffen zu einem TYPO3-meets-WordPress zu werden, voll von Flüchtlingen der gerade in Berlin stattfindenen T3Conferenz. Da sizten eingefleischte Blogger, Matt auf der einen und die TYPO3-Entwickler wie die Jungs von t3n.yeebase, HDNET und einige anderen auf der anderen. Doch halt!
TYPO3-Flüchtlinge
Zwei Seelen wohnen ach in uns’rer Brust: mit TYPO3 verdienen wir das Geld, mit WordPress bloggen wir, das durchschauen wir von vorn bis hinten, damit haben Spaß. Für mich wurde in den Diskussionen mal wieder deutlich, dass die alte Dame TYPP3 der Zweinullwelt nicht mehr hinterher kommt, langsam den Anschluss verpasst: Timtab (eine TYPO3-Blog-Extension) ist viel zu kompliziert und buggy, Pingbacks, Trackback, Kommentare, Communities sind zu moderne Themen für die alte, fette Dame. Dabei nutzen wir diese Features täglich, aber halt nicht mit TYPO3.
TYPO3 ist stark: die Dateiverwaltung, das Rechtemanagement, die absolute Flexibilität im Layout und im mehrspaltigen, verschachtelten Anordnen von verschiedensten Inhalten. Das versuch mal mit WordPress! Nicht zuletzt legt TYPO3 viel Wert auf Sicherheit und besitzt eine weiterhin kleine, aber sehr professionelle Entwicklergemeinde. Die Basis stimmt.
Problem 1: TYPO3 is not a blog!
Und dennoch ist die Zeit gekommen, da man sich vielleicht in der Community beziehungweise der Association die Frage der Zukunftsfähigkeit stellen muss. Es gilt, sich auch den aktuellen Anforderungen zu stellen. Dies sind Interaktivität und user generated content. Beides sind Tabuthemen für TYPO3, aber eben nicht mehr für unsere Kunden.
TIMTAB – TYPO3 is more than a blog, heißt die bisher einzig, leidlich funktionierende Blog-Extension. Doch richtigerweise müsste man Problem formulieren mit: TYPO3 is not a blog! Doch jeder braucht einen Blog.

T3BLOG TYPO3-Blog-Extension von snowflake
Vielleicht ist die vor einer Woche veröffentlichte TYPO3-Blog-Extension T3BLOG der Agentur snowflake ein Schritt in die richtige Richtung. Immerhin hat sie Features wie Permalinks, Pingbacks, Trackbacks, Tagcloud oder Kommentare mit Spamschutz. Man darf gespannt sein. Wir kamen leider noch nicht dazu, sie zu testen.
Wir sollten alle daran mithelfen diese Extension fit zu kriegen und sie zu einem prioritären Projekt wie calendar base oder tt_news zu erheben. Wir können in Zukunft nicht immer erklären das TYPO3 fürs Bloggen taugt und dann noch ein WordPress hinzuinstallieren, von Neuem User schulen, Accounts einrichten und dann damit kämpfen, wie wir die WordPress-Inhalte wieder auf der TYPO3-Seite sinnvoll einbinden können. TYPO3 is more than a Blog muss wirklich wahr werden. Die Jungs von der T3N, aber auch Samuel Talleux, der Entwickler von taz.de (TYPO3), berichten auf dem Treffen von genau dem selben Kämpfen: Wie bringe ich TYPO3 und WordPress sinnvoll zusammen? Eine schwierige Schlacht, die geführt werden muss, weil man mit TYPO3 nicht bloggen kann.
Problem 2: user generated content – wie bitte?

Homepage von BuddyPress by WordPress
WordPress hat erkannt, dass sich heute User die meiste Zeit auf Seiten wie facebook oder StudiVZ tummeln. Im Dezember wird deswegen, so Matt Mullenweg, die erste stabile Version 1.0 von BuddyPress veröffentlicht werden. Dies ist eine auf WordPress MU (Mulituser) basierende Open Source SocialCommunity Software.
Ich bin mir sicher, dass in Zukunft auch viele TYPO3-Kunden danach fragen werden und wieder können wir nur sagen, dass das TYPO3 leider nicht so richtig kann und sie ein zweites System brauchen. Das heißt aber wieder zwei Systeme für Intranet, für Newsletter, zwei verschiedenen Backend-Logins, zwei verschiedene Dateiablage-Systeme. Das kann man eigentlich keinem anbieten.
In Sachen Community haben wir bisher noch nichts entdecken können, was man für größere Nutzerzahlen und eine auf die Zukunft gerichtete Webseite in Verbindung mit TYPO3 verwenden kann. Die alte Dame ist nur dann stark, wenn es um ein Backend-Editing geht. Doch vielleicht haben wir auch nur noch nicht das Richtige gefunden, was zum Beispiel an die Fähigkeiten von Drupal heranreicht. Wir sind gerne für Eure Vorschläge offen.
Der Frontend-User ist in der TYPO3-Welt eine viel zu vernachlässigte Spezies. Doch mit genau diesen verdienen heute gute Webprojekte ihr Geld.
Wir sollten also in Zukunft nicht nur darauf schauen, den Core zu verbessern und auf TYPO3 5.0 zu warten, sondern auch Projekte voranzutreiben, die die Tante TYPO3 und die Zweinullwelt zusammenbringen. Von WordPress kann da TYPO3 viel lernen.
Weiterführende Links:
WordPress 2.7 Crazy Horse - Das Video







12. October 2008, 05:03 Uhr
I’ve heard of Typo3.
12. October 2008, 11:22 Uhr
Hallo
Also ich gebe dir voll recht - leider ist hier Typo3 nicht wirklich gut! Ich hätte schon lange eine UserBörse gebraucht doch das spielt sich so nicht im Typo3 - jedoch könnte ja echt noch etwas kommen!
LG
12. October 2008, 11:32 Uhr
Gratulation zu diesem Beitrag.
T3BLOG ist ein richtiger und vielversprechender Schritt solange es nur von Extensions abhängt die in einer Hand liegen. Bis vor einem Jahr habe ich eine Seite betrieben die ähnliche Funktionalität wie pragmamx hatte(Community und Benutzercontent). Ich habe irgendwann aufgegeben.
Da ich mich nicht mit 2 Systemen rumplagen will blogge ich mit TYPO3. Allerdings zwischenzeitlich ohne timtab, da es im täglichen Einsatz zu fehleranfällig ist. Das rumjonglieren mit diversen Extensions und ihren unterschiedlichen Entwicklunszyklen kann ganz schön nerven
Ein anderes Projekt mit Potential ist leider auch steckengeblieben.Campus T3 ist ein E-Learning System auf Basis von TYPO3. In Verbindung mit Web 2.0 Features wäre das eine große Bereichung des Einsatzspektrums von TYPO3. Eine phantastische Basis bietet TYPO3 ja.
Tschüss Thomas
12. October 2008, 14:31 Uhr
Wir arbeiten bereits an einer Community Extension für TYPO3. Das Basis-Framework ist bereits sehr weit fortgeschritten und kann aus dem SVN bezogen werden:
http://forge.typo3.org/projects/show/extension-community
Diverse Add-On Extensions sind auch bereits in der Entwicklung, teilweise sogar auf forge.typo3.org wie z.B. die Dashboard Unterstützung:
http://forge.typo3.org/projects/show/extension-community_flexiblelayout
Gruß
_Frank
PS: Auch für TIMTAB gibt es eine ganze Reihe an Extensions (timtab_*).
12. October 2008, 14:47 Uhr
Also es erstaunt mich doch ein wenig, das hier die Jungs von T3N als TYPO3 Entwickler verkauft werden. T3N ist eine Open Source Zeitschrift, wo berechtiger Weise auch TYPO3 Artikel drin stehen. Was HDnet jetzt genau gesagt hat kann ich nicht beurteilen, es wird in dem Blog Artikel nicht deutlich.
Aber zu behaupten TYPO3 wäre zum bloggen nicht geeignet wäre schlichtweg falsch. Gerade als Agentur ist ein Leichtes gewünschte Funktionalitäten, sollten sie nicht eh schon vorhanden sein, hinzu zu implementieren. Ich persönlich würde nie auf die Idee kommen, WordPress mit TYPO3 zu verbinden. Ich würde auch nie auf die Idee kommen, TYPO3 zu installieren wenn ein Blog gewünscht wird und es sicher ist das zukünftig nicht mehr Funktionalität benötigt wird. Bezüglich user generated content ist gerade von Core Entwicklern eine Extension in Entwicklung, auf forge.typo3.org findet es sich schon.
Sorry, ich finds schlecht recherchiert. Wenn man TYPO3 und WordPress objektiv vergleichen will, sollte man mit Leuten sprechen die näher am Core, oder umfassender informiert sind. TYPO3 ist keine “alte Dame”, sondern DIE Alternative zu properitären CMS.
Mal ganz davon abgesehen, das hier TYPO3 5 überhaupt nicht berücksichtigt wird.
12. October 2008, 19:43 Uhr
“TYPO3″ please
and thx again for the great night!
13. October 2008, 20:34 Uhr
@Sebastian:
Wo wollte jemand TYPO3 und WordPress objektiv vergleichen? Und was haben wir von T3N damit zutun? Wir finden beide Systeme sehr spannend und müssen bedarfgerecht entscheiden wo welches System eingesetzt werden soll.
13. October 2008, 20:51 Uhr
@andy: In dem Artikel wird ein Framework, mit einem puren Bloggingsystem verglichen, und zum Unterstreichen der (imho falschen) Aussagen “die Jungs von T3N” heran gezogen. Also werdet ihr in dem Artikel entweder falsch zitiert oder das Zitat wurde aus dem Kontext gerissen.
Daher habe ich lediglich darauf verwiesen das T3N Redakteure keine Entwickler sind.
13. October 2008, 21:45 Uhr
@Sebastian: 1: “Also es erstaunt mich doch ein wenig, das hier die Jungs von T3N als TYPO3 Entwickler verkauft werden.” Entwickler sind für mich Menschen die programmieren. Und ich bin mir sicher, dass im t3n-Team mindestens ein Mensch (Martin, wenn mich nicht alles täuscht) für’s Programmieren zuständig ist. Damit ist er für mich ein Entwickler. Ich hätte jetzt auch noch die puren Anwender, Redakteure, Concepter aufschlüsseln können.. Fein.
Weiterhin habe ich TYPO3 und WordPress nicht verglichen, sondern nur zum Ausdruck gebracht, dass ich mir bestimmte Funktionalitäten von WordPress auch in TYPO3 wünsche. TIMTAB –ich habe das auch schon benutzt– war ein Anfang, aber ein aufwändiger, nicht sehr eleganter.
Weiterhin dazu: Ich würde auch keinem TYPO3 verkaufen, der nur einen Blog will. Aber ich habe inzwischen an einigen Projekten mitgearbeitet, die eine TYPO3-Webseite haben und dies aus gutem Grund, dann aber an die Stelle kommmen, z.B. bei Konferenzen, wo sie bloggen müssen und dann das Problem haben, wie sie diesen Content schlau auf Ihrer TYPO3-Seite wieder einbinden können. Ich sitze gerade jetzt und hier in Brüssel mal wieder ganz konkret an diesem Problem. Konferenzwebseite (TYPO3) + 100 Blogger mit Text, Bild, Video, Audio.
3: Zu der Community Extension hatte ich bisher wirklich nichts gelesen. Das mag man mir ankreiden! Danke für den Hinweis!!! Ich werde es mir anschauen.
// Grüße // tom
13. October 2008, 21:53 Uhr
nunja, auf dem event waren neben uns (t3n) auch kollegen von der taz anwesend die bekanntermaßen auch wordpress und TYPO3 einsetzen, der artikel hier heißt ja: “Zwei Welten? TYPO3 meets WordPress”.
“Meets” finde ich genau das richtige Wort und der Artikel hier gibt nur einige bruchteile der gespräche des abends wieder. du überbewertest die vielleicht nicht perfekt gewählten worte etwas und weißt garnicht so genau um welche technischen details und fakten es exakt ging.
es gibt bei verlegern/medienunternehmen wie eben z.b. taz und t3n berührungspunkte und sehr spezielle anforderungen. genau dies ist spannend und erfordert eine gute analyse. mehr über die vor-, nachteile und zukunftsaussichten der systeme zu erfahren finden wir super spannend! wir werden uns weiter mit dem thema beschäftigen und uns mit der taz zusammensetzen und austauschen.
wir überlegen statt der TYPO3-Extension tt_news “nur” auf unsere startseite wordpress einzusetzen. das thema ist lang noch nicht entschieden und wir werden, da wir unser ganzes T3N-redaktionssystem inkl. HTML und printausgabe (300dpi-CMYK-pdf) mit TYPO3 gebaut haben, eh nicht komplett switchen. es ist also lange noch nichts entschieden aber wir halten halt die augen offen.
bald veröffentlichen wir auf t3n den artikel bzw. das interview, dass wir mit matt bei diversen drinks am donnerstag in berlin aufgenommen haben…
weder WordPress Kings noch TYPO3 geeks habeb grund sich aufzuregen. der abend, die vielen gespräche, ideen, kontakte und anregungen waren klasse!
aktuell ist TYPO3 im deutschen Business Bereich das standart Open Source CMS. FLOW3 deutet auch klar auf den enterprise bereich hin. das WordPress das standart bloggsystem ist ja nun auch jedem klar… es geht also nicht um einen “TYPO3 vs. WordPress” vergleich, sondern um berührungspunkte, ideen und anregungen die wir uns geben können.
martin, T3N redakteur, T3N gründer und entwickler, sitzt übrigens gerade mit den Core Entwicklern von TYPO3 und FLOW3 auf den transition days in berlin und saß beim interview genau neben matt. da hast du wohl auch nicht so gut recherchiert
lasst uns doch den ball flach halten und gemeinsam enstpannt die situation ausloten.
14. October 2008, 08:37 Uhr
@undkonsorten: vielleicht wolltest du nicht vergleichen, so kam es (zumindest bei mir) aber an. Daher gehe ich davon aus das es bei anderen ebenso ankam, und somit vom Endanwender schlicht falsch verstanden werden könnte. Erfreulch das wir letzten Endes wohl doch einer Meinung sind.
@andy: Und in wie weit ist der Martin in die Transition Days involviert? Ist er Core Entwickler von 4.x, 5.0 oder FLOW3?
“T3N Jungs als TYPO3 Entwickler verkaufen” bezog sich doch lediglich darauf, das man einen normalen Entwickler nicht zur Untermauerung von Aussagen nehmen sollte. Natürlich ist ein Blog keine Fachzeitschrift, aber wenn eine Agentur bloggt muss ich mich dagegen stemmen, wenn der Inhalt irreführend ist. Aber ich denke das wurde durch die Comments jetzt relativiert.
Zurück zum Tagesgeschäft ;-)!
14. October 2008, 08:44 Uhr
@sebastian: was martin alles enwtickelt und wo er wie involviert ist, kannst du Ihn gern selbst fragen. mir ist nicht klar was das bringen soll und auf was du überhaupt hinaus willst.
14. October 2008, 09:48 Uhr
@andy: ich denke worauf ich hinaus will habe ich schon weiter oben zum Ausdruck gebracht. Beide Systeme haben Ihre Berechtigung und zugespitzt auf die Blogfunktionalität schneidet WordPress sicher besser ab als TYPO3. Die Spitze mit Martin war lediglich auf Deine Aussage gerichtet, das ich nicht gut recherchiert hätte. Denn sie sagt ja nichts darüber aus ob er jetzt Core Entwickler ist oder nicht - insofern belegt sie auch nix.
Aber lass uns das Thema jetzt beendigen, denn es führt zu nix, und was es zu sagen gab ist gesagt.
14. October 2008, 10:52 Uhr
@sebastian: +1
16. October 2008, 08:15 Uhr
Der Beitrag ist in meinen Augen richtig cool! - Und das ist das Problem (von inhaltlichen Punkten ganz abgesehen).
“Cool” trifft es so gut, denn “cool” heißt “kalt”; und in der TYPO3-Gemeinschaft habe ich erfreulicherweise viel “Wärme” und Wertschätzung untereinander gefunden. Umso deutlicher wird das für mich Befremdliche an diesem Beitrag: Es klingt nicht nach Bedauern über tatsächliche oder vermeintliche Schwächen von TYPO3, sondern es klingt geringschätzig und einseitig.
Bedauerlich, auch im Blick auf die Menschen, die sehr viel (unbezahlte) Zeit und Eifer in die Arbeit an / für TYPO3 stecken!
Vielleicht war das gar nicht so gemeint und manchmal entwickelt sich ein Text in eine vom Schreiber gar nicht gewollte Richtung - und das hoffe ich auch hier. Aber jetzt ist er geschrieben, lesbar für alle und erforderte daher auch Reaktionen … auch dieses Votum für TYPO3, das hoffentlich nie “cool” wird!
16. October 2008, 09:48 Uhr
Ein durchaus “ketzerischen” Artikel, aber er zeigt, wie wichtig der Blick über den Tellerrand ist.
Wobei ich den Abgleich von TYPO3 mit der Entwicklung, die Drupal und Acquia nehmen, für wesentlich spannender halte.
Bei diesen beiden wird nämlich die Totschlag-Argumentation mit “WordPress ist nur für Blogs und außerdem erscheint alle sechs wochen ein (Security-)Update” nicht zeihen.
27. October 2008, 20:52 Uhr
Typo3 wird bestimmt seine Funktionen in Zukunft an Wordpress angleichen und umgekehrt. Oder jemand entwickelt noch eine 3. Alternative die alles kann…
28. October 2008, 14:00 Uhr
Hallo,
ich fände es mal interessant, was man rechtlich so beachten muss, wenn man so eine Buddy-Community betreibt.
Was wenn fremde, geschützte Bilder hochgeladen werden, wenn fremde Leute ungewollt auf Bildern zu sehen sind, wenn üble Nachrede betrieben wird?
Wie soll man sich da als Seitenbetreiber absichern? Man muss doch im Prinzip damit rechnen nonstop Post vom Anwalt zu bekommen.
5. November 2008, 16:50 Uhr
@Fantasmo:
Das ist letztlich das gleiche Problem, wie wenn Du ein Forum betreibst. Für Bilder und Inhalte ist letztlich der Anbierter - also DU - verantwortlich. Das ist das Risiko, das man eingeht. Vereinfacht gesprochen: es bleibt an Dir hängen.
5. November 2008, 20:08 Uhr
Vielen Dank für die Antwort.
Also dann bringen solche manchmal gern verwendeten Klauseln, wo man die Verantwortung auf die Nutzer abschieben möchte wohl leider doch nichts (also so ne Art Haftungsausschluss)??
Falls doch mal was passieren sollte, gibts dann irgendwelche Standardlösungen oder Hintertürchen, wie man sich da wieder rauswinden könnte? Ganz große umfangreiche Communitys leisten sich ja gleich mal nen festeingestellten Anwalt, aber als “Hobbymensch” kann man sich das ja erstmal nicht leisten.
Ist bestimmt ein endlos umfangreiches Thema… gibts da vielleicht nen Buchtipp oder Ähnliches?
6. November 2008, 09:50 Uhr
@Fantasmo:
Hintertürchen? Nicht das ich wüßte. Lass nicht zu, dass man Bilder einstellen kann. Lass Sie nur verlinken. Das ist nicht hübsch, aber sicher.
Was die Texte anbetrifft: Nimm gemeldete Beträge ernst und versuche die aktivsten Nutzer deines Forums/der Community als Moderatoren zu gewinnen. Damit fühlen sie sich geehrt und ernst genommen und Ihr könnt die Arbeit teilen. Das ich ECHTE COMMUNITY!
15. November 2008, 13:06 Uhr
es ist leider wahr das typo3 die entwicklung seit geraumer zeit verschläft. wer mit typo3 bloggt tut mir echt leid, wordpress ist da meilen voraus. das fängt schon bei dem miserablen editor von typo3 an. timtab taugt auch nichts. typo3 ist ein top cms system, aber nur für alle die nicht m web 2.0 angekommen sind. wir setzen typo3 seit jahren als cms ein und es läuft prima mit 20 domains und 10.000 seiten. aber für ein blog nehmen wir wordpress und für eine community lieber drupal, für beides ist typo3 nicht wirklich geeignet. die schwachstellen von typo3 werden leider nicht beseitigt. das mit der “alten dame” stimmt leider…
17. November 2008, 10:56 Uhr
Typo3 ist einfach keine Blogsoftware sondern ein CMS für Portale und Seiten, die in der Größenordnung weit drüber stehen. RTL Bspw. arbeitet mit Typo3
1. December 2008, 13:21 Uhr
Echt eine Super-Seite. Vielen Dank für die vielen Tipps. Arbeite mich grade so ein bisschen in Typo § wegen eine sKulturprojektes ein und bin wirklich immer wieder über Euren Blog erfreut.
1. December 2008, 13:25 Uhr
@tiXclub: Vielen Dank für die Blumen!