FeedBurner meets WordPress

27. September 2007 | 1 Kommentar

Feedbuner Logo - für WordPressDie Feeds (seien es RSS oder Atom) sind eine großartige Errungenschaft der Zweinullzeit. Das Schöne an WordPress ist, dass der RSS-Feed in der Grundinstallation gleich mit integriert ist. Das Schlechte ist, man weiß nicht, wie viele Leute eigentlich den Feed lesen. Die Welt will Statistiken – denn an irgend etwas müssen wir ja glauben!

Dafür gibt es FeedBurner, ein kostenloses Online-Tool, das dem Blogbesitzer umfangreiche Statistiken für die Feeds liefert. Gerettet! Doch wie bringt man nun den WordPress-Feed und den FeedBurner-Feed zusammen?

Wenn man sich erfolgreich einen FeedBurner-Account erstellt hat, kann man dort die Feed-URL des eigenen WordPress-Blogs (meinblog.de/feed) hinzufügen. Schön. Jetzt ist man stolzer Besitzer von zwei Feeds: einer auf dem eigenen Blog und einer bei FeedBurner (z.B. feeds.feedburner.com/meinblog). Hmmm.

Ist das gut?
Nein! Und warum? Na weil die Welt doch Statistiken will. Ähm, ja? Also… solange man zwei Feeds hat, können die geneigten Leser sowohl auf den alten Feed, den sie sich vielleicht schon abboniert haben, als auch auf den neuen Burner-Feed zugreifen. Wenn Deine Fans nun immer auf den alten Feed zugreifen, bleiben die schönen, neuen FeedBurner-Statistiken davon völlig unbeeindruckt. Das ist nicht gut!

Was ist besser?
Am besten ist es, wenn alle Leser – die alten und die neuen Fans – nur noch einen Feed lesen und zwar den von FeedBurner. Denn wir wollten ja – manch einer erinnert sich vielleicht – an die Statistiken rankommen. Stimmt! Da haben wir ein Problem.

Für jedes Problem ein Plugin
Ein gewisser Steve Smith von orderedlist.com hat das irgendwann auch einmal gedacht und ein Plugin dagegen geschreiben. Inzwischen hat FeedBurner Problem und Plugin selbst in die Hand genommen, es FeedSmith getauft, weiterentwickelt und dokumentiert. Das Plugin leitet einfach alle Anfragen auf den alten Feed zur FeedBurner-URL weiter. Dann klappt es auch mit den Statistiken.

Schnell noch installieren
So jetzt aber: 1. das Plugin bei FeedBurner herunterladen, 2. die Datei FeedBurner_FeedSmith_Plugin.php in das Verzeichnis wp-content/plugins/ per FTP kopieren, 3. das Plugin im WordPress-Backend aktivieren und 4. unter Einstellungen (Options) > FeedBurner die neue FeedBurner URL eintragen. Das war’s?

Gibt’s noch was?
Ja. Der Ordnung halber, sollte man noch in der sidebar.php (oder wo auch immer man auf seine Feeds hinweist) und in der header.php die Links auf die FeedBurner-URL umstellen. Sicher ist sicher, dann kann das Plugin auch mal ausfallen und die neuen Leser abbonieren trotzdem den richtigen Feed.

So, genug für heute! Viel Spaß wünscht undkonsorten!

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